
Am 12. April wurde der neue Luftgewehrstand im Rahmen einer kleinen Feier mit geladenen Gästen aus dem Rat der Gemeinde Fredenbeck, sowie den Spendern gefeiert.
„Was wir hier sehen, ist das Ergebnis einer wirklich guten Planung – und vor allem das Ergebnis eines motivierten Teams, das nie den Glauben an dieses Projekt verloren hat“, so der Präsident Matthias Schulze. Ursprünglich war der Umbau bereits für 2024 geplant. Doch leider fehlte es an den notwendigen Geldern und Zuschüssen.
Umso erfreulicher war es, dass die Finanzlage Mitte des Jahres 2025 plötzlich eine ganz neue Dynamik aufnahm. Durch die großartige Unterstützung vieler Firmen und der Mitglieder konnten nahezu 23.000 Euro an Spenden sammeln. Hinzu kamen 10.000 Euro durch die Gemeinde Fredenbeck – eine Unterstützung, für die der Schützenverein sehr dankbar ist.
Doch damit nicht genug: In diesem Projekt steckt auch eine enorme Eigenleistung von über 10.000 Euro. Viele Stunden, viele helfende Hände und ganz viel Engagement haben diesen Umbau überhaupt erst möglich gemacht.
Besonders bemerkenswert ist, dass die gesamte Umbauphase mitten im laufenden Betrieb stattfand. Während hier gebaut, geschraubt und organisiert wurde, liefen parallel die Winterrunde sowie die Entscheidungskämpfe weiter. Das zeigt einmal mehr, wie stark unser Verein ist und wie gut hier alle zusammenarbeiten.
Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: heute steht man auf einem modernen Luftgewehrstand mit neuer Elektronik, einem neuen Fußboden, neuen Wandbelägen und einem praktischen neuen Schrank, der für Ordnung und Struktur sorgt. Auch das Blasrohrschießen hat nun eigene Stände erhalten, und die gesamte Anlage ist kompatibel mit dem Kleinkaliberstand – ein großer Schritt in Richtung Zukunft.
Matthias Schulze sprach zum Schluss seinen tiefen Dank an alle Spender und dem Rat aus. Ein ganz besonderer Dank galt jedoch den Helfern. Viele von ihnen haben ihre komplette freie Zeit – sogar über Weihnachten und den Jahreswechsel hinweg – geopfert, um das hier heute zu realisieren. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient höchsten Respekt.
„Lasst uns diesen neuen Stand nicht nur als bauliche Verbesserung sehen, sondern als Symbol für unseren Zusammenhalt, unseren Einsatz und unsere gemeinsame Zukunft“. Mit diesen Worten schloss der Präsident seine Rede und gemeinsam mit dem ersten Sportleiter Peter Ordning wurde das rote Band durchgeschnitten.